So.. Feb. 1st, 2026

Erinnern Sie sich daran, wie flauschig Ihre Handtücher waren, als Sie sie neu gekauft haben? Und jetzt fühlen sie sich eher wie Schmirgelpapier an? Sie sind nicht allein. Die gute Nachricht: Das lässt sich leicht beheben – wenn man die Ursache versteht.

Warum werden Handtücher zu „Schmirgelpapier“?

Der größte Feind der Weichheit ist ein unsichtbarer Belag, der sich auf den Fasern des Stoffes ansammelt. Er entsteht aus zwei Gründen:

Hartes Wasser: Calcium- und Magnesiumionen aus dem Wasser reagieren mit dem Waschmittel und bilden mikroskopisch kleine, unlösliche Kristalle.
Waschmittelrückstände: Waschmaschinen mit geringem Wasserverbrauch spülen das Waschmittel nicht immer vollständig aus.

Dieser „Cocktail“ verklebt und beschwert die Fasern regelrecht, macht das Handtuch hart und verringert seine Saugfähigkeit.

Die ideale Strategie in 2 Schritten: „Reset“ und „Pflege“

Es gibt kein einziges „Wundermittel“. Das beste Ergebnis erzielt man mit der Kombination aus zwei günstigen und bewährten Mitteln, die unterschiedlich wirken.

Schritt 1: „Reset“ mit Essig (zum Entfernen von Ablagerungen)

Essig ist eine Säure. Seine Hauptaufgabe besteht darin, vorhandene mineralische Ablagerungen und Seifenreste aufzulösen. Das ist wie ein gründlicher Frühjahrsputz für Ihre Handtücher.

So geht’s: Starten Sie einen Waschgang nur mit Handtüchern (ohne Waschmittel oder andere Zusätze) und geben Sie 1 Tasse normalen weißen Essig direkt in das Weichspülerfach.

Wie oft: Einmal im Monat oder alle zwei Monate, um die ursprüngliche Weichheit wiederherzustellen.

Schritt 2: „Pflege“ mit Waschsoda (zur Vorbeugung von Ablagerungen)

Waschsoda (Natriumcarbonat) ist eine Lauge. Ihre Aufgabe ist es, das Wasser bei jeder Wäsche zu enthärten und die Bildung von Ablagerungen von vornherein zu verhindern. Sie bindet Calcium- und Magnesiumionen, sodass das Waschmittel besser wirken und vollständig ausgespült werden kann.

So geht’s: Geben Sie bei der normalen Wäsche 1–2 Esslöffel Waschsoda direkt in die Trommel zu den Handtüchern.

Wie oft: Bei jeder Handtuchwäsche.

Der größte Fehler, der die Weichheit zerstört

Viele greifen automatisch zum Weichspüler und glauben, dass er Handtücher weicher macht. In Wirklichkeit bewirkt er genau das Gegenteil.

Weichspüler überziehen die Fasern mit einem dünnen Wachs- oder Silikonfilm. Dieser Film:

  • stößt Wasser ab – das Handtuch nimmt Feuchtigkeit schlechter auf;
  • „verklebt“ die Fasern – der Stoff wird mit der Zeit härter und weniger flauschig.

Fazit: Verwenden Sie niemals Weichspüler für Handtücher.

Der letzte Schliff: richtiges Trocknen

Selbst perfekt gewaschene Handtücher kann man durch falsches Trocknen ruinieren. Drei einfache Regeln:

Ausschütteln! Schütteln Sie das Handtuch kräftig aus, bevor Sie es aufhängen. Das lockert die Fasern mechanisch und verhindert, dass sie zusammenkleben.
Nicht überhitzen! Direkte Sonneneinstrahlung und heiße Heizkörper lassen die Feuchtigkeit zu schnell verdunsten und machen den Stoff „bretthart“.
Luft geben! Ideal ist ein Wäschetrockner bei niedriger Temperatur oder das Trocknen an einem gut belüfteten Ort.

Kurzanleitung für flauschige Handtücher

  • Einmal im Monat: Wäsche mit Essig zum „Reset“.
  • Bei jeder Wäsche: Waschsoda zur Vorbeugung hinzufügen.
  • Niemals: Weichspüler verwenden.
  • Immer: Handtücher vor dem Trocknen gut ausschütteln.

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