Der Januar mag vielleicht nicht der ideale Monat für Gartenarbeiten sein, doch genau jetzt wird das Fundament für die zukünftige Blüte der Pflanzen gelegt. Experten betonen: Selbst Kletterrosen, die sich derzeit in der Ruhephase befinden, benötigen Pflege, damit sie im Frühling und Sommer mit üppigen und gesunden Blüten erfreuen.
Paul Parker, Gartenspezialist bei der Firma J. Parker’s, erklärt, dass der Winterschnitt von entscheidender Bedeutung für die Bildung starker und gesunder Pflanzen ist. Seiner Ansicht nach sollten Kletterrosen gerade im Januar geschnitten werden, da dies dem Strauch die richtige Form verleiht und eine üppige Sommerblüte fördert. Gleichzeitig rät er, in den ersten zwei Jahren nach der Pflanzung auf einen Schnitt zu verzichten, damit sich die Pflanze gut verwurzeln kann.
Zunächst müssen alle beschädigten und trockenen Zweige entfernt werden, während junge Triebe an vorhandenen Stützen befestigt werden. Die Seitentriebe sollten um etwa zwei Drittel gekürzt werden, und die Hauptstängel an einem Spalier oder einer anderen Konstruktion fixiert werden, um die Wuchsrichtung vorzugeben. Ist der Strauch zu dicht, sollten alte Äste am unteren Teil vollständig entfernt werden – dies regt die Bildung neuer Triebe im Frühjahr an.
Wird der Winterschnitt vernachlässigt, kann dies zu einem unregelmäßigen Wuchs mit dünnen, schwachen Trieben führen, die weniger Blüten ausbilden. Zudem begünstigen sich kreuzende Stängel die Ausbreitung von Pilzinfektionen und können zum Absterben eines Teils der Krone führen.
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